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Die Unterwelt ist die Welt von Dark Gaia (Ragnara). Auf ihr liegen die fünf Türme und das Dorf Krysta.

Ruheort für die SeelenBearbeiten

Im Spiel ruhen die Seelen verstorbener Wesen der Oberwelt, die nach ihrem Tod aus deren Körper entzogen werden. Mit Hilfe des Kristallnebels können neue Körper geformt werden, so dass Seelen eine neue Hülle annehmen und somit in einem neuen Körper wiedergeboren werden können. Als Ragnara aus den Seelen der Oberwelt die Einwohner von Krysta formt, spiegeln sich in deren Hüllen die Seelen der verstorbenen Einwohner der Oberwelt wieder, weshalb im Spielverlauf in der gesamten Oberwelt Menschen gefunden werden können, die so aussehen wie ein Einwohner Krystas.

Die Sonne der Unterwelt - der RagnarasteinBearbeiten

Die Sonne der Unterwelt, welche ihr Licht spendet, ist der Ragnarastein. Da es sich bei der Unterwelt um das innere Antlitz der Erde handelt, könnte es sich beim Ragnarastein um den Erdkern handeln. Auf dem Ragnarastein kommt es zum entscheidenden Kampf zwischen Ark und Ragnara, bei welchem Ark obsiegt und damit den Untergang Ragnaras und der Unterwelt einleitet.

Der Untergang der UnterweltBearbeiten

Im finalen Kampf auf dem Ragnarastein geht es darum, dass Licht und Schatten wieder miteinander verschmelzen, also Ragnara und Divina wieder eins werden sollen. Durch Arks Tapferkeit konnte das Licht über den Schatten obsiegen. Durch den Tod Ragnaras gehen auch alle seine Schöpfungen verloren, darunter auch die Unterwelt, was das Dorf Krysta und unseren Helden Ark mit einschließt.

Der KristallnebelBearbeiten

In Krysta sieht man luftblasenförmige, transparente Konstrukte, die über dem Dorf schweben. Dabei handelt es sich um den Kristallnebel. Er besteht aus dem Material, aus welchem alle Lebewesen gemacht sind. Mit ihm ist es möglich, neues Leben zu schaffen. Oft spiegelt sich die aus dem Kristallnebel erschaffene Hülle eines Lebewesens in dessen Seele wieder, weshalb es möglich ist, dass ein und dieselbe Seele in zwei verschiedenen Lebensperioden das selbe Aussehen erhält, so wie es mit Ark bei seiner Wiedergeburt passiert.

Der Kristallnebel als BanninstrumentBearbeiten

Im Spielverlauf erfährt man, dass nach dem Kampf zwischen Gut und Böse am Südpol die Unterwelt im Kristallnebel eingeschlossen wurde. Der Kristallnebel ist also ein Bannwerkzeug für Ragnara und die Unterwelt. Aufgrund der Tatsache, dass die Unterwelt im Kristallnebel gebannt ist, gelingt es allerdings auch Ragnara, aus diesem Leben zu formen, wodurch das Dorf Krysta mitsamt seiner Einwohner entstehen konnte.


TriviaBearbeiten

  • In der englischen Synchronisation heißt der Kristallnebel einfach nur "Crystal Blue"

Verschmelzung der Unterwelt mit der OberweltBearbeiten

Unklar ist, was mit dem Kristallnebel passiert, nachdem die Unterwelt untergegangen ist. Außerdem gibt es ja nun keine Zufluchtsstelle für die Seelen der verstorbenen Lebewesen der Oberwelt mehr. Die Oberwelt existiert nach dem Untergang der Oberwelt weiter, was darauf schließen lässt, dass auch weiterhin Leben existieren und geschaffen werden kann. Dementsprechend muss es also auch wieder einen Kristallnebel und eine Ruhestätte für Seelen geben. Es ist zu vermuten, dass Ragnara und Divina in der Oberwelt miteinander verschmelzen. Dies wird bereits von Agarack in seinem Monolog vor dem Kampf auf dem Ragnarastein angedeutet

"Bald werden Licht und Schatten verschmelzen..."

Im Kampf auf dem Ragnarastein ging es wahrscheinlich primär darum, wessen Interessen, die Ragnaras oder die Interessen Divinas, bei der Verschmelzung oberhand gewinnen. Durch die Verschmelzung ist es wahrscheinlich, dass als Alterantive zu der Unterscheidung von Ober- und Unterwelt nun auf der Oberwelt selbst so etwas wie Himmel und Hölle entstehen, was sowohl eine Quelle für den Kristallnebel als auch einen Zufluchtsort für Seelen beinhaltet. Somit verschmilzt ein Teil der Unterwelt mit der Oberwelt. So wie der Ark der Unterwelt sterben musste, damit er mit Ark (Oberwelt) verschmelzen konnte, musste auch die Unterwelt sterben, damit sie mit der Oberwelt verschmelzen konnte.

Analogien zum BuddhismusBearbeiten

  • 2013-04-18 14h48 46

    Die ersten beiden Kreise des buddhistischen Weltbilds mit Oberwelt (heller Halbkreis) und Unterwelt (dunkler Halbkreis)

    Im buddhistischen Weltbild, welches in mehrere Kreise unterteilt ist, unterscheidet man im zweiten Kreis zwischen der Ebene der Oberwelt und der Ebene der Unterwelt. Beide Ebenen sind als Halbkreise dargestellt. Vieles spricht dafür, dass sich das Spiel zumindest in diesem Bereich mit dem buddhistischen Weltbild deckt. Bewegt sich Ark im Spiel innerhalb der Unterwelt, so erzeugt das Spiel in der Kartenansicht im oberen Teil des Bildschirms einen dreidimensionalen Effekt, der eine Wölbung andeuten soll. Dabei könnte es sich um die Wölbung hin zum inneren Kreis des Weltbildes handeln. Aufgrund diverser Abweichungen mit dem buddhistischen Weltbild in anderen Abschnitten des Bildes und der deutlichen Vermischung diverser Elemente anderer Weltreligionen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die Entwickler beabsichtigten, das Spiel eindeutig am buddhistischen Weltbild auszurichten. Es handelt sich bei der Spielwelt womöglich um ein vollkommen eigen erdachtes Konstrukt, welches sich Elemente mehrerer Religionen zunutze macht. Dafür spricht auch, dass die Unterwelt im Spiel als inneres Antlitz und die oberwelt als äußeres Antlitz der Welt betrachtet wird, was also auf die Metapher des in Kreisen eingeteilten Weltbilds bedeuten würde, dass die Unterwelt der Innenkreis und die Oberwelt der Außenkreis der Welt wäre.
  • Die Unterwelt entspricht auch der Idee von Agartha aus der theosophischen Lehre. (Theosophie ist eine Kombination aus westlicher okkulter Lehren und bhuddistischen Konzepten) Agartha ist eine Adaption von mongolischen Legenden, die der Theosoph Ossendowski zur Theorie weiterentwickelte, dass die Erde hohl sei und im Erdinneren Leben möglich sei, und dass die Menschen der Unterseite den Erdkern als Sonne ansehen würden. Agartha wird oft mit dem Totenreich in Verbindung gebracht.
    • Einige Anhänger der auf der Theosophie basierenden traditionalistischen Denkschule gingen davon aus, dass aus Agartha ein Held aufsteigen würde, der eine Wiedergeburt der Welt einleiten würde.

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